AKTUELLES
Foto © Privat
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29.11.2011 | Klagenfurter Adventlauf 2011
20.09.2011 | Loveman 2011- Bled und Saisonrückblick 2011
Ich muss ja ehrlich gestehen, dass mein letzter Bericht schon eine längere Zeit zurückliegt, dies hat natürlich mehrere Gründe auf die ich später zu sprechen kommen möchte.


Wettkampf in Bled - 18. September 2011

Der erste Part dieses Eintrags wird den Wettkampf am 18. September 2011 in der wunderschönen Stadt Bled in Slowenien schildern. Wir, meine Eltern, meine Schwester und ich, reisten und ließen uns in der Pension Union nieder. Am Samstag in der Früh rannte ich eine Seerunde, welche am nächsten Tag dreimal zu absolvieren war, und holte meine Startnummern und dergleichen beim Ruderzentrum ab.

Sonntag, 18. September 2011 pünktlich um sieben Uhr wurde der Wettkampf gestartet. Da ich mich schon vor dem Wettkampf mehr oder weniger damit abgefunden hatte, dass mein Schwimmen nicht gut sein würde, stürzte ich mich sehr, sehr lustlos in die Fluten des Bleder Sees. Ich verlor beim Schwimmen kontinuierlich und stieg mit drei Minuten Verspätung auf das Rad. Am Rad fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl und zeigte eine recht passable Leistung, wenn man von den bisherigen Saisonradleistungen ausgeht. 297 Watt im Durchschnitt auf 90 Kilometer verteilt können sich meines Erachtens schon sehen lassen. Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich wieder einen Mitstreiter am Rad hatte, der den Großteil der Strecke vorne fuhr... ich bin eben nicht der Tempobolzer, der sich für die Gruppe vorne reinspannt und das Tempo hochhält. Ich bin eher der Typ von Wettkämpfer, der mitfährt und dann das Zepter in der dritten Disziplin in die Hand nimmt.

So handhabte ich das auch am Sonntag: 1.17:26min für hügelige 21,1 km und 18 Sekunden hinter der Laufbestzeit können sich sehen lassen. All in all bedeutete dies den insgesamt 4. Rang mit dem ich nicht unzufrieden bin.


Saisonbilanz und Gründe

Diese Saison war mit großem Abstand die schlechteste meiner bisherigen Triathlonkarriere. Der Hauptgrund war meine Leistung am Rad - das Wort katastrophal wäre zu gelinde ausgedrückt. Vor meinem Trainingslager auf Fuerte Ventura bekam ich ein neues Rad - eine Cervelo P3 Maschine und da ich immer dem neuesten Trend folgte, (in Zukunft sicher nicht mehr) hatte mein Rad vorne zwei ovale Kettenblätter, um noch mehr Leistung bei weniger Laktatproduktion zu erreichen. Die neue Erfahrung überzeugte mich am Anfang sehr - der Tritt war anders, irgendwie stärker, und es gefiel mir sehr gut. Bei den Tagen der Wahrheit fuhr ich am 2. Tag auch nicht so schlecht, aber dann kamen Bewerbe wie Großsteinbach, St. Pölten, Zechnerteich, wo ich am Rad vielleicht, wenn es hoch kommt, 200 Watt fuhr, im Durchschnitt. Was bin ich nochmals in Bled auf 90 Kilometen gefahren?

Bottom Line
Ich werde jetzt kein böses Wort über dieses ovale Kettenblatt verlieren, aber für den einen passt dieses Teil für den anderen nicht. Wenn man so wie ich drei Jahre Rennradfahrer war, also ein Gefühl für das Vehikel RAD hat, dann ist es sicher kontraproduktiv, aber wenn man ein Rider ist, der den Unterschied zwischen Bike und Zeitfahrmaschine nicht spürt, dann ist es sicher relativ egal, ob das Kettenblatt oval oder rund ist!

Meine heurige Schwimmleistung
Sehr, sehr schwach...mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich bin einfach draufgekommen, dass ich spätestens nach 300 Metern im Wasser muskulär komplett am Ende bin, speziell in den Schultern. Ich kann mir das nicht erklären und die konsequente Schlussfolgerung ist, dass ich demnächst einmal einen ärmellosen Neopren ausprobieren werde.

Ausblick für die Zukunft
Ich werde nächstes Jahr auf alle Fälle als Profi bei den 70.3 Events auftreten und schauen, wie es für mich verläuft.


Cheers Vinc
20.06.2011 | 5150 Klagenfurt
51.50 Klagenfurt: „Long time no see“ würde der Engländer sagen!

Mein letzter Eintrag war auch schon eine Zeit lang her, muss ich gestehen und umso ausführlicher wird hoffentlich dieser Eintrag ausfallen. Letztes Wochenende war in Klagenfurt der 5150 Bewerb! Natürlich möchte ich noch kurz meine zwei anderen Starts streifen, welche in Großsteinbach und St. Pölten vonstattengingen.


Großsteinbach
Schwimmen okay, bis ich Franz Höfers Beine nicht mehr hatte. Rad: völlige Ahnungslosigkeit da Kraft sehr bald weg war und Lauf war lustlos und zu guter Letzt noch ein bisschen verlaufen.

St. Pölten
Erstes Highlight in der Saison war eine einzige Katastrophe - Schwimmen schlecht, Rad, wie zuvor in Großsteinbach, und den Lauf hab ich mir nicht mehr angetan.

51.50 Klagenfurt
Zum letzten Wochenende, wir schrieben den 12. Juni 2011 und der Wörthersee und seine Umgebung zeigten sich von seiner schönsten Seite: strahlender Sonnenschein, wenig Wind und die Temperaturen waren um die 27 Grad Celsius, also perfekte Rahmenbedingungen um bei einem Triathlon zu starten.

Der Start der ersten Welle, der PROs, erfolgte um 14 Uhr und ich griff 10 Minuten später ins Geschehen ein. Mein Schwimmen war alles andere als gut, ich kam gut weg, aber musste dann nach einer gewissen Zeit bei dem sehr guten Schwimmer Mario Fink reißen lassen, obwohl man ja immer sagt, dass das Anschwimmen immer extrem schnell ist und gerade dieser Part beim Schwimmen kam mir am aller lockersten vor, dann aber bei der ersten Richtungsboje riss ich ein kleines Loch auf und konnte dieses leider nicht mehr schließen. Mein Fazit von meinem Schwimmspilt von 20:02 min im Wasser fällt also sehr, sehr enttäuschend aus.

Am Rad wollte ich natürlich dann sofort auf den Führenden aufschließen, aber dieses Unterfangen gestaltete sich doch schwieriger als erwarte und so hatte ich meine liebe Not ihn zu stellen, obwohl ich Mario immer vor mir sah, aber es war egal wie sehr ich am Rad pushte, ich kam nicht näher. Auf der Radstrecke holte mich dann aber meine Vergangenheit als Radfahrer ein, im positiven Sinne. Dort wo ich es am wenigsten erwartete, stellte ich meinen Kontrahenten endlich, nämlich in der Abfahrt, die ungefähr zwei Minuten dauerte, machte ich zu meiner großen Überraschung gefühlte 30 Sekunden gut. Ich konnte mich im Flachen aber dennoch nicht wirklich absetzten und musste noch etwas Geduld haben. Dann kam die zweite Runde am Rad und da ging das Rennen für mich richtig los. Plötzlich hatte ich den richtigen Druck am Pedal, den Verfolger konnte ich bei einer kleinen Bergabpassage abschütteln und die zweite Radrunde war eine einzige Freude! Detail am Rande: Mein guter Freund und ebenfalls Schützling von Rene Vallant, Flo Kriegl fuhr den zweitbesten Radsplit und distanzierte mich um 1:40min und davon habe ich sage und schreibe 1:22min in der ersten Runde bekommen. Mein Fazit vom Radsplit fällt positiv aus, wenn man einmal davon absieht, dass es in der ersten Startwelle am Rad leichter ist als in der zweiten Startwelle und meine Durchschnittswatt von 330 kann man auch stehen lassen.

Dann kam es zum zweiten Wechsel und der Lauf ist einfach meine Schokoladenseite, muss ich ganz ehrlich gestehen, obwohl mir ein kleines Missgeschick unterlaufen war, welches in meiner weiteren Karierre nicht mehr passieren sollte. Nachdem ich in meinen Laufschuhen weggestartet war, flößte ich mir ein Powerbargel ein, hatte aber nichts zum Nachtrinken und daher rührten wohl auch meine Magenkrämpfe, die ich auf der Laufstrecke hatte. Nichtsdestotrotz versuchte ich so gut wie möglich durchzulaufen, was mir auch zum Glück gelang. Mit meiner Laufzeit von 36:15min bin ich aber nur mäßig zufrieden. Ich weiß, dass ich um etliches besser drauflaufen kann und werde das in den noch anstehenden Bewerben zeigen. All in all muss ich sagen, dass dieser Wettkampf am Wörthersee gut war, wenn man von dem einen oder anderen Missgeschick absieht und mit meinem gesamt 15. Platz und dem Sieg in der Amateurklasse kann ich auch sehr gut leben. Ich bin auf alle Fälle nächstes Jahr wieder dabei und dann starte ich in der ersten Welle, that`s for sure!!

See u in the arena,
Vinc
02.05.2011 | Tage der Wahrheit 2011- die Wahrheit
Tage der Wahrheit - ein EHRLICHER Wettkampfsbericht

Als aller erstes möchte ich natürlich dem OK-Team rund um Max Hofstätter und Herwig Reupichler zu diesem einzigartigen Event in Österreich gratulieren.

Drei Tage- jeden Tag am Limit (naja nicht ganz ) – die Wahrheit kommt ans Licht. Aber auch die Personen im Hintergrund, ohne die dieser Wettkampf nicht zustande kommen würde möchte ich ein ganz großes DANKESCHÖN aussprechen! Ohne euch wäre dieses Fest nur halb so schön.


Schwimmen: 1,5Kilometer im Unionbad
Ich hatte das große Vergnügen mit Andreas Kopeinig die Bahn zu teilen, der mit Sicherheit einer der besten Schwimmer auf der Kurzdistanz in Östterreich ist. Da er letztes Jahr in der Staffel eine Zeit unter 18:00 Minuten geschwommen ist habe ich gewusst, dass es nicht wirklich sinnvoll sein wird wenn ich mit ihm mitziehe. Ich habe ein Tempo angeschlagen, dass mir nicht all zu weh tat und versuchte es so gut wie möglich durchzuschwimmen. Wenn ich mit Andi mitgegangen wäre bin ich mir relativ sicher, dass ich bei spätestens 1000m richtig eingebrochen wäre, somit empfinde ich meine Entscheidung für richtig. Es ist nunmal ein großer Unterschied ob du alleine in einer Bahn schwimmst und ganz ohne Wasserschatten dein Rennen bestreiten musst, oder eben im See wo du einen Wasserschatten hast und nur mitbeisen musst. Ich bin jedoch sicher, dass ich diese 1,5 Kilometer schneller als 18:46min schwimmen kann, wenn die äußeren Bedingungen (stärkere Schwimmer vor mir, Neopren usw.) stimmen.

Bottomline Schwimmen: Ich bin mit der Zeit nicht unzufrieden, 1:15min Schnitt ist nicht schlecht, aber wie gesagt ich weiß, dass ich es besser kann.


Nacht der Athleten
Natürlich war ich auch dort, da viele Freunde dort waren und meine Anwesenheit als Dritter des Schwimmens mehr oder weniger verpflichtend war (-:. Ich möchte auch noch kurz auf meine ...Wortspende zu sprechen kommen, wie ihr wisst, habe ich da mehr als schlecht ausgesehen, aber ich habe mich doch recht gut herausgewunden denke ich. Ich war schon in der Schulzeit der Typ, der sich eher im Hintergrund bei Referaten aufgehalten hat. Meine bevorzugten Aufgaben waren beim Referat ausarbeiten gar nichts zu tun und bei der Präsentation dann das Plakat zu halten. Jedenfalls wurde ich dann an diesem besagten Abend zu einem Thema gefragt wo ich einfach keine Antwort wusste und ich muss auch ganz ehrlich gestehen, dass ich nicht wirklich aufgepasst habe, was Faris von sich gegeben hat, da ich mich auf andere Dinge konzentrierte und dann....als der werte Herr Kommentator sich zu mir wandte habe ich mir nur gedacht: „BITTE NET!!“ Ich muss auch ganz ehrlich gestehen, dass ich rhetorisch nicht der Größte bin und ihr aus meinen Texten sehr wohl merkt, dass sie doch relativ basic sind...und wenn du dann vor einer großen Menge stehst, spätenstens dann verlässt dich deine rhetorische Komponente blitzartig und es verlangt auch sehr viel Training und Übung, dass man vor größeren Menschenansammlungen souverän rüberkommt. Großes Lob an Bernd Krainbucher an dieser Stelle, er hat seine Aufgabe wie schon im letzten Jahr hervorragend gemeistert.


Radfahren: Neue Strecke- neue Herausforderung!
Im Raum Friesach wurde eine Pendelstrecke die mehrere Male zu durchradeln war errichtet. Flach und schnell sollte sie sein, bei mir war sie nur flach! Ich habe mich seit dieser Saison der Mitteldistanz verschrieben und daher habe ich auch auf dem Rad sehr viele Kilometer im Trainig heruntergespult. Aber...meine Position ist alles andere als perfekt, da meine Gabel leider zu kurz abgeschnitten wurde und Mundl www.raimundpucher.at es noch nicht geschafft hat mir meine perfekte Position einzustellen. „Da Ziaga ziagt no net!“, wie Raimund es formulieren würde. Mit diesen Vorraussichten bin ich nicht wirklich optimistisch auf die 40km Strecke gegangen. Ich habe dennoch versucht die ganze Strecke in der Aeroposition zu bestreiten, aber wenn dir der Nacken vom Vorschauen wehtut macht es nicht soviel Spaß! Dennoch bin ich relativ gut durchgefahren und bin schließlich im Gesamtranking 6. geworden, dass hat schon gepasst, wenn man von meinen „vielzitierten“ äußeren Bedingungen (Position) einmal absieht.

Nochmals Gratulation an Max Renko, er hat die Konkurrenz einfach nur vernichtet! Eine Minute schneller als Swen Sundberg und 2:06 Minuten (!!!) schneller als der Hawaiisieger 2005- no further comment needed. Richtig stark, Max!!


Laufen: 10 Kilometer auf der Bahn
25 Runden auf diesem von mir sehr geliebten Oval! Ich hatte natürlich groß angekündigt (dazu später noch) eine Zeit um die 32:30 min zu laufen. Gekommen ist es ein bisschen anders. Ich habe bei meiner Garmin meinen virtuellen Partner auf 3:16min pro Kilometer eingestellt, was sehr sehr ambitioniert ist, aber im Machbaren. Nach den ersten...4 Kilometern habe ich schon gemerkt, dass weder das Fleisch noch der Geist willig sind und habe mehr oder weniger komplett abgestellt, man hat es auch an meinem Gesichtsausdruck ablesen können, dass ich mich zu 100 Prozent anstrenge. 35:59 min sprechen für sich, dass war ein bisschen intensiverer Trainingslauf für mich, mehr war das nicht.


Abschließende Worte
Ich bin als Triathlet, aus meiner Sicht, sicher um etliches höher einzustufen als es diese Wochenende zu Tage gebracht hat. Meine Zeit als Radfahrer, manche werden es nicht glauben als meine Preformance am Rad sahen, aber ja, ich war drei Jahre Rennradfahrer bei Rapso Knittelfeld, sind schon lange vorbei und daher sind die Tage der Wahrheit, wo du drei Tage hintereinander 100 Prozent geben musst, im Radsport zum Beispiel bei einer Rundfahrt kein Thema mehr.

Ich werde in den Jahren als Staffel- schwimmer/ radfahrer/ läufer gern einspringen und bei der Organisation oder Längenzähler im Unionbad sicher dabei sein, aber nicht als Athlet. PERIOD!! Und eine Sache habe ich an diesem Wochenende auch gelernt!! Ich bin kein Hellseher der in die Zukunft blicken kann, denn dann wäre ich nicht Triathlet, sondern hätte ein Penthouse in Beverly Hills mit den passenden äußeren Bedingungen: fünf Frauen!! Es war wirklich eine Lehre, aber wie das kleine Kind, dass einmal auf die Herdplatte greifen muss, musste ich auch das Vorhersagen von Zeiten lernen! Das werde ich nicht mehr machen. Ich werde bei jedem Wettkapf mein bestes geben und dann werde ich mir die Zeiten anschauen und nicht vorher, vorher spreche ich nur mehr mit meinen engsten Vertrauten (Eltern, Trainer) über mögliche Zeiten. Ich hab dabei was gelernt.

Natürlich habe ich auch schon etliche Prognosen für St. Pölten abgegeben, mein Ratschlag: „Freunde, vergesst es, abgerechnet wird auf Ziellinie und nicht vorher!“ Ich möchte allen Athleten die bei den Tagen der Whrheit mitgemacht haben hezlichst zu ihren großartigen Leistungen gratulieren, wir sehen im nächsten Jahr sicher wieder, aber ich nur mehr in der Staffel- for sure!

See u in the arena!
Cheers, Vinc
21.02.2011 | Fuerte Ventura 2011
Fuerte Ventura 2011
Vom 5.2. bis 19.2.2011 residierte ich auf der schönen Insel Fuerte Ventura im Resort Las Playitas, welches seit geraumer Zeit DAS Trainingsmekka für Triathleten aus Europa ist. Unsere Trainingsgruppe bestand aus Mag. Rene Vallant, Flo Kriegl, Jürgen Kropf, Klausi Maier und mir. Da ich seit dieser Saison meinen ganzen Fokus auf die Mitteldistanz lege, war mein primäres Ziel in diesen zwei Wochen soviele Kilometer wie möglich auf meinem neuen Cervelo P3 zu sammeln, das mir gelungen ist, ca. 1200Kilomet in zwei Wochen sind okay und lassen mich zuversichlich in die Zukunft blicken, besonders da ich aufgrund der letzten Saison mein Selbstvertrauen am Rad verloren hatte.
Es wurde natürlich auch geschwommen und gelaufen und die Arbeit, die ich in der Vorbereitung verrichtet habe, lässt auf eine hoffentlich starke Saison schließen. Ein typischer Trainingstag sah für mich wie folgt aus: Schwimmen von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr, Frühstück, Radausfahrt nach jeweiligem Plan (bis zu sechs Stunden) und danach ein bisschen drauflaufen, Abendessen.
Es waren natürlich wie jedes Jahr sehr viele wirkliche Topstars dort, zum Beispiel Andreas und Michael Raelart, Michael Göhner, Rasmus Henning, Sebastian Kienle und viele mehr.
Ich hatte die große Ehre einen „Richtigen“ wirklich kennen zu lernen. Er speiste mit uns etliche Male am Tisch und wir hatten eine Menge Spaß während des Abendessens, die Rede ist von niemand geringerem als Marino Vanhoenacker; er hat die letzten 5 Jahre Klagenfurt gewonnen und ist 2010 Dritter auf Hawaii geworden. Der Typ ist wirklich ein Wahnsinn - am Boden geblieben, nett, freundlich, ein wirklicher Star zum Angreifen. Wir haben mit ihm natürlich ausführlich über Triathlon und seine Ansichten zu verschiedensten Themen gesprochen und ich habe sehr viel gelernt und bin ganz ehrlich fasziniert von dieser Persönlichkeit, ein wirkliches Vorbild.
Am 14. Februar hatten wir wir die Möglichkeit mit ihm Rad zu fahren; es war die intensivste Ausfahrt dieser zwei Wochen. Wahrscheinlich gibt es angenehmere Varianten einen Valentinstag zu verbringen. Insgesamt war das Trainingslager ein voller Erfolg und ich freue mich schon sehr auf die ersten Bewerbe in der Saison 2011!

Cheers, Vinc
03.01.2011 | Silvesterlauf Graz 2010
Hallo!

Am 31.12.2010 habe ich mit dem Silvesterlauf in Graz das Jahr abgeschlossen. Es waren zwei Runden a 5km im schönen Graz zu laufen. Für die 10km benötigte ich 33:43 min. Ich habe die erste Runde etwas zu schnell begonnen, aber die Zeit ist in Ordnung, mein Ziel war es unter 34min zu laufen welches ich geschafft habe.
Meine Rundenzeiten waren 16:26min und 17:16min. Man sieht an diesen Fakten, dass ich die erste Runde etwas überzogen habe, aber was solls.
Diese Zeit bedeutete den 3. Gesamtrang!!

Ich wünsche euch allen Alles Gute im Jahr 2011!

Cheers, Vinc
22.09.2010 | Mannschaftszeitfahren Gruppo Marende in Lienz
Letzten Samstag war es wieder soweit, das Mannschaftszeitfahren in Lienz stand am Programm!
Trotz schlechten Wetters haben 53 Teams die Strecke in Angriff genommen!
Team "Rene Vallant" war in folgender Besetzung am Start:
Flo Kriegl
Alex Brauneis
Rene Vallant
und ich

Dank den Herrn Kriegl und Brauneis, die ja ihren großen Auftritt in Kona in diesem Jahr noch haben werden, war die Strecke in 24:15 min zu schaffen!
Das hat für Rang 3 gereicht!
Hätten sie den Ballast nicht mitschleppen müssen, wären sie sicher noch weiter vorne gelandet!
Es war ein sehr schöner Saisonabschluss!
Diese Event kann ich nur weiterempfehlen.
Die Promidichte ist ein Wahnsinn: Marco Büchel, Daniel Mesotitsch, Michaela Kirchgasser, Benjamin Karl, der Grissmann- Clan und viele andere bekannte Gesichter des österreichischen Spitzensports.
12.09.2010 | Sulmsee Triathlon

 

Gestern, am 11. September 2010, startete ich den letzten Wettkampf in dieser Saison. Nach dem vergangenen Wochenende (Trimotion Saalfelden) war mir aber klar, dass ich dort sicher nicht zu den Sieganwärtern zu zählen war, denn erstens starteten ein paar italienische Kurzdistanzler und zweitens war das die erste Woche meiner Übergangsperiode. Ich habe diese Woche heiße 8 Stunden trainiert und davon drei Stunden am Tennisplatz! Auch als besondere Rennvorbereitung hatte ich am Vorabend eine Fernseh-Tennissession, das war einmal eine etwas andere Einstimmung auf den Wettkampf.

Zum Wettkampf selbst: Ich bin sehr schlecht geschwommen, aber ich habe gewusst, dass das heuer, bzw. in diesem Rennen, sicher nicht meine Stärke ist. Das Radfahren habe ich größtenteils alleine gestaltet, nur zum Schluss war ich mit Markus Strini unterwegs und da hatte ich extreme Probleme bei ihm dabei zu bleiben, natürlich mit 10m Abstand wie es erlaubt ist. Es ist halt schon ein riesiger Unterschied ob du auf einer Zeitfahrmaschine liegst und von der einsamen Melodie deiner hinten angebrachten Scheibe begleitet wirst oder ein Straßenrad hast! Ich war echt froh, als wir dann gemeinsam in die Wechselzone kamen und uns auf die Laufstrecke begaben. Da habe ich ihn dann doch im Griff gehabt und bin dann gesamt 4. geworden und steirischer Meister auf der Sprintdistanz

Bottom  line: Ich möchte Erwin Huss und seinem Team zu diesem Wettkampf gratulieren; es ist wirklich einer meiner Lieblingswettkämpfe. Nächstes Jahr hole ich mir die Lederhose!

Saisonresume:  Obwohl ich im Sommer eine sechswöchige Kreativpause hatte, bin ich heuer 2-facher steirischer Meister und Bronze Medaillen Gewinner auf der Double-Olympic Distance bei den Staatsmeisterschaften  geworden. Die Saison war zwar nicht gut, aber auch nicht so schlecht!

In St. Pölten 2011 können sich die Boys warm anziehen!

 

 

 

 

 

08.09.2010 | Trimotion Saalfelden

Es war einfach nur geil! Triathlon hat mich wieder. Ich war sicher alles andere als top vorbereitet am Start, aber darum ist es in diesem Rennen nicht gegangen. Diesmal hab ich dieses Rennen als Fun Bewerb gesehen ohne Druck, einfach nur das schöne Salzburgerland in einem Triathlon genießen. Ich habe gewusst, dass ich beim Schwimmen sicher nicht ganz vorne raus steigen würde und am Rad wahrscheinlich alles alleine fahren werde, da ich keine Radform habe und beim Lauf, ja schau ma mal oda?

Aber es ist irgendwie anders gekommen! Das Schwimmen war schlecht und ich musste mich mit dem 7. Rang begnügen, aber dann am Rad hatte ich einen sehr guten Wegbegleiter, welcher für mich am Rad fuhr und mir somit viel Kraft und Schweiß ersparte. Ich muss natürlich dazusagen, dass ich immer 10m Abstand ließ und nicht im Windschatten fuhr. Das Laufen war sehr gut; ich bin den zweitbesten Laufsplit gelaufen und durfte dann schlussendlich über den 4. Gesamtrang jubeln und mich über meine erste österreichische Staatsmeisterschaftsmedaille freuen.

Mein Teamkollege Max Renko hat uns alle am Rad zerstört und sich nach wirklich starkem Lauf die Goldmedaille verdient geholt. Dominik Berger ist Zweiter geworden und Jan Rehula (3. in Sydney 2000) ist Gesamt 3. geworden. Da er aber Tscheche ist, habe ich die Bronze Medaille entgegennehmen dürfen.  Da bei diesem Wettkampf auch der österreichische Meister in der Mannschaft ermittelt wurde, führte natürlich kein Weg an SU TRI STYRIA vorbei: Max Renko, Vincent Rieß und Dr. Martin Lanzer haben Mannschaftsgold erkämpft!

Der Wettkampf war einfach nur lässig, den werde ich bestimmt noch öfters machen. Die Stimmung, speziell im Zelt, die Streckenführung, die Naturkulisse, die Organisation, der Kommentator, das sind alles Eindrücke, die ich in die nächste Saison mitnehmen werde und mir im Winter auf der Walze noch mal vors geistige Auge holen werde.

08.09.2010 | Mitteldistanz ich komme

 

Aloha statt Good morning everybody. Die meisten Menschen, die mich besser kennen wissen, dass es mir in letzter Zeit nicht wirklich rosig gegangen ist. Die ganze Saison war eigentlich nur die österreichische Meisterschaft auf der olympischen Distanz in Wien ausgerichtet, was ich nicht als Fehler sehen möchte, aber…was ist, wenn dieses eine Rennen nicht den hohen Erwartungen entspricht, welche ich mir selbst gesteckt habe? Und so kam es dann auch. Ich konnte zwei Tage vor dem Rennen nicht mehr schlafen und am Wettkampftag habe ich nichts essen können. Es war einfach die pure Katastrophe! Aber ich möchte der Vergangenheit nicht nachweinen und nachtrauern. Hakuna Matata,  wie Timon und Pumba immer zu sagen pflegen. Wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf! Ich habe mich mit dem Gedanken, dass ich Österreich nie bei Olympischen Spielen vertreten werde, abgefunden! Ich meine, seien wir uns doch ehrlich - olympische Distanz, das ist ein Schwimm- und Laufrennen. Die Schwimmerei ist so brutal schnell und wird von den russischen Torpedos dominiert, dass die Hälfte reichen würde. Höfer Franz hat die Österreichischen Meisterschaften in Wien gewonnen und war in Kitz 90 sec. hinter der Spitze, nach dem Schwimmen. Und die Lauferei ist ein einziger Kampf ums Überleben, da geht es um Bodenkontaktzeiten, Schrittfrequenzen um 180 Schritte pro Minute, welche mich ganz offen und ehrlich nicht so antörnt.

Und so reifte in mir der Entschluss, mich voll auf die Half-Ironman-Distanz zu konzentrieren. Die meisten sagen ja, zuerst sammelt man Grundschnelligkeit und dann mit 28 Jahren wechselt man auf die längeren Distanzen, aber meiner Meinung nach schließt das eine das andere ja nicht aus. Grundschnelligkeit ist das wichtigste, auch auf der 70.3 Strecke, keine Frage, wenn man die 10km nicht unter 33min laufen kann, braucht man nicht von einem 1:12h Halbmarathon träumen. Auch das Schwimmen ist extrem wichtig auf der 70.3 Distanz, das geflügelte Wort: „ Auf der Mitteldistanz musst du das Schwimmen was die Boys im Weltcup schwimmen nur 400m weiter und laufen musst du auch das was die Boys laufen nur doppelt so weit.“ Nur Radfahren können die Boys im Weltcup nicht. Ja, und das ist ein nicht zu unterschätzender Grund, warum ich die Distanz gewechselt habe/wechseln werde. Ich möchte am Rad wieder ein „Viech“ werden; ich war drei Jahre Radfahrer bei Rapso Knittelfeld und diese Trumpfkarte möchte ich nächstes Jahr auch ausspielen können.                 

Bottom-line: Olympische Distanz in Form von World-Champions-Races wird es für mich nicht geben. Ich bin der Typ, der das Publikum braucht. Nichts motiviert mich mehr, als wenn ich zum Beispiel in Wiesbaden laufe und irgendwelche Leute schreien meinen Namen rein und feuern mich an. Ich war die letzten zwei Jahre in Klagenfurt zusehen und ich kann es gar nicht mehr erwarten einmal dort zu starten um den Flair aufzusaugen, die Ironman-City unsicher zu machen, dann nach dem Rennen ins Ziel zu laufen, das ist einfach nur Gänsehaut Feeling pur. Und dann die After-Race- Party … J


21.06.2010 | 4. Zechner X-Trim Triathlon
Zeltweg - 4. Zechner X-Trim Triathlon mit sterisches Meisterschaften

Heute, 20.Juni bin ich in Kobenz beim 4. Zechner x-Trim Triathlon gestartet. Einerseits war es eine Formüberprüfung, andererseits brauchte ich dieses Rennen für den Kopf, da ich die Staatsmeisterschaften vergessen wollte. Vor dem Rennen war ich eigentlich sehr angespannt, da natürlich alle den Sieg von mir erwarteten, manch einer sprach sogar von einem neuen Streckenrekord. Titelverteidiger, großer Favorit im Rennen, all das setzte mir eigentlich mehr zu als mir lieb war.
Zum Rennen selbst:
Schwimmen war eher schlecht, ich bin als 4. aus dem Wasser gestiegen. Der Grund meiner nicht so berühmten Schwimmleistung ist leicht erklärt: ich bin die ganze Woche nicht geschwommen, weil es mich nicht interessiert hat. Nach den Staatsmeisterschaften bin ich in ein Loch gefallen und es war mir einfach nicht möglich schwimmen zu gehen - monatelanges Training im Chlorbecken und dann das Desaster bei den Staatsmeisterschaften!
Radfahren war auch nicht gut, da es einfach ein großer Unterschied zwischen Straßenrennrad mit Aufleger plus Xentis und einer Zeitfahrmaschine mit Scheibe hinten ist. Der Unterschied ist gewaltig und daher war mein Rennen am Rad schlecht. Ich habe einfach keinen Druck auf das Pedal gebracht. Es ist eben so als Kurzdistanzathlet: entweder du willst schnell Radfahren können oder schnell laufen, beides ist kaum möglich.
Laufen: das war die einzige Disziplin, die heute gepasst hat! 32:44min für 10km, obwohl ich bezweifle, dass es wirklich 10km waren, aber egal- die Zeit war wirklich gut.
Insgesamt bedeutete diese Leistung den 1. Rang und die erfolgreiche Titelverteidigung meines Heimrennens und ganz nebenbei bin ich steirischer Meister auf der Olympischen Distanz. Das Rennen war schwerer als erwartet, da ich mit ungefähr 1:20min Rückstand auf die Laufstrecke ging, aber ich habe beim Laufen noch einmal die Kohlen aus dem Feuer holen können.

Bottom line: Ich habe gewonnen und alles andere ist sekundär. Jetzt ist es für mich wichtig, dass ich wieder einen Trainingsrhytmus bekomme.

Liebe Grüße, Vinc
29.05.2010 | Rennbericht Elite Sprint Wien
Jetzt war es endlich so weit!! Triathlon pur!! Und nicht Schwimmen einen Tag Pause und dann radeln und dann am dritten Tag laufen! Jetzt ist die Zeit gekommen in der der Triathlon zum Glück wieder am Stück zurückgelegt wird! Und das gefällt mir eh viel besser!

Ja, Elite Sprint in Wien, die Erwartungen waren hoch und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Ein typischer Sprint Triathlon - 0,75km schwimmen, 22km am Rad und 5km in den Laufschuhen.

Schwimmen: Mit der Zeit von 10:18min bin ich nicht zufrieden, aber das war relativ taktisch geprägt, da ich natürlich weiß, dass ich sicher um etliches schneller schwimmen kann, aber wozu, wenn ich eh als Erster aus dem Wasser steige? Und da Windschatten fahren am Rad erlaubt war, bringt es nicht wirklich viel voll zu schwimmen, wenn die Gruppe dann von hinten kommt, oder?
Der erste Wechsel war eine einzige Katastrophe, das muss ich für die Staatsmeisterschaften in Wien in zwei Wochen noch mal üben.
Am Rad waren wir zu zweit und machten gut Tempo, aber nichts dass uns beide umgebracht hätte und dann ca. 10km vor dem Wechsel wurden wir von einer 5 Mann Gruppe gestellt und reihten uns im Windschatten ein.
Dann kam es zu einem gemeinsamen Wechsel und dann war die Gruppe auch schon wieder gesplittet, da ich von Anfang an das Tempo auf der Laufstrecke diktierte. Die ersten drei Kilometer sehr schnell anlaufen und dann heimlaufen war das Ziel und das ist mir durchaus geglückt und mit der 5km Zeit von 16:43min bin ich auch durchaus zufrieden.

Gesamt bedeutete diese Ergebnis den 1.Rang womit ich sehr zufrieden bin!

Strenght and Honour, euer Vinc
12.05.2010 | Rennbericht Businesslauf in Klagenfurt
Am 12. Mai war es soweit! Der Businesslauf in Klagenfurt stand vor der Tür. Ich hatte die ganze Woche sehr gut trainiert und war neugierig, was ich auf den 4,8 km laufen könnte. In der Früh stand ein Schwimmtraining auf dem Programm, am Nachmittag eine Radeinheit und dann um 19 Uhr am Abend war es soweit.

Ich befürchtete eigentlich das Schlimmste, weil ich schon relativ müde war. Aber dennoch - die Zeit kann sich sehen lassen 15:38 für 4,8 km, das entspricht einem Kilometerschnitt von 3:13 Minuten. Ich wurde nur vom Spitzenduathleten und meinem früheren Laufkonkurrenten Jürgen Kropf um 4 Sekunden geschlagen. Dritter wurde der Hausherr und Localhero Hannes Hempel!
03.05.2010 | Tage der Wahrheit 2010
Die Schlacht ist geschlagen, und ich bin auch sehr froh darüber, dass es vorbei ist :-)

Aber alles der Reihe nach: Am Freitag, dem 30. April, um 14.45 Uhr startete ich in die Saison- 1500m im Union Bad neben dem Weltmeister Faris Al-S ultan. Meine Pläne für dieses Rennen waren erstens einmal schneller schwimmen als das Jahr zuvor und zweitens wollte ich die ersten 100 bis 150 m mit dem "Ruderboot" Faris Al-Sultan mitschwimmen, um einfach einmal zu sehen, wie er es angeht.

Aber dieses Unterfangen habe ich leider schon nach 25 Metern abbrechen müssen, da das Tempo für mich einfach zu hoch war! Und die Frequenz, die der Typ angeschlagen hat, die habe ich bei einem 50 m Sprint! Natürlich muss ich der Vollständkeit halber erwähnen, dass ich nur mit herkömmlicher Badehose bewaffnet war, neben dem spanischen Rennpferd Miguel Pons und unserem Ironmanstar Max Renko. Von daher hatte ich schon einmal einen mächtigen Nachteil. Alle anderen waren mit Einteiler unterwegs, der natürlich nicht als Speedsuit gilt, aber dennoch genug beschichtet ist.

Bottom line SWIM: Ich bin schlussendlich 18:52 Minuten geschwommen, auf die Sekunde genau gleich schnell wie das Jahr zuvor, aber da schwamm ich mit Speedsuit, also ist die Verbesserung zum Vorjahr durchaus nennenswert. Ich beendete das Rennen als Gesamt-Vierter.

2.Tag: 40km Einzelzeitfahren durch das schöne Stübingtal:

Da ich dieses Jahr auf der Kurzdistanz tätig bin, habe ich natürlich nur ein normales Straßenrad mit Aufleger. Die 40 km waren für mich wirklich die Hölle! Ich hatte das Gefühl, dass ich einfach nicht wirklich viel Druck auf das Pedal brachte. Daher waren das Ergebnis (Gesamt-6.) und die Zeit nicht wirklich berauschend. Und als mich Herr Al-Sultan nach ungefähr 30 km gestellt hatte, war die Motivation natürlich auch im Keller. Ich wollte wirklich nur mehr ins Ziel! Als kleines Trostplaster kann ich noch hinzufügend erwähnen, dass ich bei den Frauen zumindest Zweiter geworden wäre.

Bottom line BIKE: Kein Druck am Pedal, durch mein normales Straßenrad wieder mal der Nachteil auf meiner Seite :-) - und die Position lässt sich wahrscheinlich auch noch verbessern.

3.Tag: 10km Lauf am USZ Gelände- Rosenhain:

Da hatte ich natürlich mächtig was vor! Als Kurzdistanzathlet zählt nun mal nur das Schwimmen und Laufen und meine Zeit vom Vorjahr (36:19) wollte ich natürlich pulverisieren. Ich muss aber auch sagen, dass ich die Vorbelastungen, im speziellen das Radfahren, noch mächtig in den Beinen hatte, nichts desto trotz war ich motiviert und bereit für den Lauf. Ich ging es relativ gemächlich an im Vergleich zu manchen Spezialisten, die mit schätzungsweise 2:52 min/km in der Anfangsrunde an mir vorbei rauschten. Der Lauf war sehr konstant und mit 34:35 min habe ich mich im Vergleich zum Vorjahr auch sehr verbessert, was mich zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Bottom line RUN: Die letzten zwei Runden waren die schnellsten von mir und von diesem Standpunkt aus kann man sagen, dass ich sicher 34:00 laufen kann. Im Triathlon, wenn alle gemeinsam vom Rad absteigen und weglaufen, schaut die Welt wieder ganz anders aus! Da wird um jeden Meter gefightet!

Bottom line - Tage der Wahrheit 2010: Ich bin relativ zufrieden mit dem Wettkampf, leider bin ich nicht mehr ungeschlagen, aber der 2. Gesamtrang ist auch nicht schlecht. Die Organisation von diesem Event ist absolute Weltklasse! Ein dickes Lob an die Veranstalter Herwig Reupichler und Max Hofstätter, natürlich darf man die unzähligen Helfer nicht vergessen. Ohne sie wäre diese sichere Durchführung nicht möglich - danke an alle.
Ich werde nächstes Jahr sicher wieder dabei sein!

Strength and Honour,
Euer Vinc

26.02.2010 | Fuerte- Trainingslager
Ich war vom vom 5.2 bis 25.2 auf der wunderschönen Insel Fuerteventura, im Resort Las Playitas, Hotelnummer 2202.
Es gibt natürlich mehrere Gründe warum ich mich für Fuerte entschieden habe und der entscheidenste war natürlich das schöne Wetter!!

Zu den Trainingsbedingungen ist zu sagen, dass Fuerte einfach alles bietet, ein olympisches 50m Becken, wunderschöne Radstrecken wo für jeden was dabei ist, eine 400m Bahn 2km entfernt, ein neu angelegtes Trail-Netz für längere Läufe und eine neue Kraftkammer mit allem drinnen was ein Triathlonherz höher schlagen lässt. Nicht ganz außer Acht zu lassen sind natürlich die schwedischen Animateurinnen, die ja bekanntlich auch ein Triathlonherz höher schlagen lassen (-:

Ich war mit meinem Trainer Mag. Rene Vallant und anderen namhaften Athleten vor Ort, herausstreichen möchte ich natürlich Norbert „Schneckerl“ Langbrandtner und Alfred „Ballgefühl“ Noll, letzterer hat nicht nur Ballgefühl wie Ronaldinho himself, sondern ist auch bei langen Radausfahrten ein gerngesehener Weggefährte, da er den unbestritten besten Windschatten gibt!! Da ich auf die olympische Distanz gewechselt bin, habe auch die eine oder andere Bahneinheit absolviert und diese Einheiten waren für meinen werten Herrn Trainer so INTERESSANT, dass er in seinem Buch „Open“ by Andre Agassi weitergelesen hat, kann ich ihm aber nicht verübeln, ich lese es jetzt selbst und kann es nur weiterempfehlen. 

Das Wetter war ein bisschen verregneter als letztes Jahr, aber auch kein wirkliches Problem, ich vernahm ja, dass auf Tennerifa Sturmböen wehten und der Strom ausfiel.
Ganz so schlimm war es auf Fuerte nicht. Obwohl, wir haben schon ein paar fleißige Trainierer aus Deutschland gesehen, denen der Wind am Rad zu heftig war und sich daraufhin ein Taxi nahmen um wieder in die Unterkunft zu kommen.
 
Insidertipp Nr.1:
In Antigua gibt es eine Konditorei, die die besten und günstigsten Torten und andere Leckereien macht und bei einer langen Radausfahrt immer einen Boxenstopp wert ist.

Insidertipp Nr.2:
Fahrt nicht nach Las Playitas wenn Herr Hawaii Tours (Hannes Blaschke) ein Trainingscamp veranstaltet- SkinFit Camp und dergleichen.
Grund: Irgendwann druckst die Deitschen afoch net mehr!!
 
Aber all in all muss ich sagen war Fuerte wie immer eine Reise wert!!
Ihr werdet euren Gefallen an der Insel schnell finden wenn ihr mal dort seid.
 
 
Lg vinc
20.11.2009 | Rennbericht Clearwater November 2009
Ich bin in Clearwater angekommen, und hab mich gefühlt als könnte ich die Welt zerreißen! Doch dieses Gefühl sollte sich spätestens in T2 legen.

Das Schwimmen wurde in den nahe gelegenen Hafen verlegt, da der Wellengang im Meer einfach zu extrem war. Keine Ahnung wie ich mich im schäumenden Meer geschlagen hätte, es wäre auf alle Fälle eine Herausforderung gewesen. Anyway, im Hafen war das Wasser flach. Optimale Bedingungen um das Schwimmen gut über die Bühne zu bringen. Da die Zeitnehm-Matte aber unter Wasser war, waren wir gezwungen einen so genanten Time Trail Start zu absolvieren, was soviel heißt- ins Wasser steigen und los schwimmen!!! Sehr fad!!!!

Ich bin ein Typ der den Kick braucht- Startschuss ins Wasser laufen, den einen oder anderen Schlag ins Gesicht und dann kann es für mich richtig losgehen. Während des Schwimmens hatte ich nie das Feeling das ich mich in einem Rennen befand. Ich überholte schätzungsweise 150 Leute und orientierte mich nur nach vorne. Nachdem ich dem Wasser nach ca.26 min (!!!) entstieg befand ich mich auf dem vorläufig ersten Rang meiner Agegroup.

Am Rad fand ich eine Gruppe welche ein super gleichmäßiges Tempo fuhr und den Abstand zumindest versuchte einzuhalten, was in Clearwater eigentlich nicht möglich ist. Nach ungefähr der Hälfte der Strecke kam ein Duo von hinten herangeschossen welchen ich mich natürlich anschloss. Ab diesem Zeitpunkt war die zweite Disziplin ein reines Mannschaftszeitfahren. Die Ernährung am Rad war alles anders als optimal, ich nahm nicht einmal 750mml Flüssigkeit zu mir, und gegessen hab ich einen Riegel, was für eine Mitteldistanz einfach zu wenig ist.

Als abschließendes Geschenk für das Radfahren bekam ich noch eine Penaltystrafe von einem Marschall, von diesem Zeitpunkt war die Motivation im Keller. Doch es sollte noch besser werden!!! Ungefähr 10km vor der Wechselzone fühlte ich Taubheit im linken Bein, welches von, an den Oberschenkel, sehr engen Einteiler hervorgerufen wurde.

Nachdem ich in der Penaltybox meinen Namen gesagt habe ging ich auf die 21,1 km lange Laufstrecke, welche die Hölle auf Erden werden sollte. Nachdem ich das erste Mal die Brücke gelaufen war habe ich Anzeichen eines noch nie dagewesenen Gefühls bekommen- Krämpfe!!!! Von da an bin ich durch die Verpflegungsstationen gegangen und habe mit Riesenschritten versucht meine Wadenmuskulatur etwas zu dehnen, mit sehr mäßigen Erfolg. Die erste Runde war eine einzige Katastrophe, aber ich habe weiter gekämpft!!! Die zweite Runde gestaltete sich ein bisschen besser, aber dennoch bin ich nie das Tempo gelaufen, welches ich laufen hätte können.

Schlussendlich erreichte ich das so sehr herbei gesehnte Ziel nach ungefähr vier Stunden. Die Laufzeit (1:22) war für mich dennoch sehr überraschend, da ich mich sehr schlecht fühlte.

Alles in allem war dieses Renne für mich NATÜRLICH enttäuschend, aber Sport ist nun einmal so, man hat gute und schlechte Tage. Dennoch ist Clearwater eine Reise wert gewesen und hat mir sehr viel Erfahrung für meine weitere Karriere gebracht.

Das Motto/Zitat : " Aufgeben wird nur ein Brief!!", beschreibt diesen Wettkampf denke ich am besten.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen verletzungsfreien, trainingsreichen Winter!!
See u in 2010!!!
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